Roger that.

Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: was der Typ aufs Parkett zelebriert, ist die größte Inspiration, die es im Sport (und darüber hinaus) nur geben kann.

37 Jahre alt, perfekt in Form, gewinnt er gestern ein Turnier, in dem er schon vor 20 (!!!) Jahren spielte.
Und seit eben 20 Jahren geht Roger Federer bis heute mit dem Anspruch an den Start, jedes Turnier zu gewinnen. Nicht bloß noch ein bisschen für ein paar schnelle Dollar die Karriere ausklingen lassen, sondern sich pushen zu neuen Ufern.
Oben auf der Tribüne turnen vier Kids rum, auf dem Konto liegt ne halbe Milliarde, rund um den Globus verehrt auf jedem Platz und jeden Rekord gebrochen, den es in dem Sport jemals gab – wie leicht wäre es da, den Schläger an die Wand zu hängen oder den Fokus zu verlieren. Würde jeder verstehen.

Stattdessen rauszugehen mit einem Hunger auf Erfolg und sichtbarem Spaß an der Sache, das ist eine Leistung, die in meinen Augen sportgeschichtlich unerreicht ist und gar nicht überbewertet werden kann in einer Zeit, in der die meisten Dienst nach Vorschrift und Work-Life-Balance-Optimierung zur Lebensmaxime machen.

Diese Leidenschaft & Liebe für die Sache sind es, die diesen Mann zu einem Vorbild machen, das für mehr als nur „Sport“ taugt. Schaut in diese Augen, dieser Wille. Das sagt mehr als 1000 Worte.

„Es geht nicht um Perfektion, aber darum besser zu werden.
Nicht besser als der Rest, sondern besser als Du selbst.
Entweder machst Du, oder Du machst nix.
Nur Resultate zeigen, was Du bist!“

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